Rund 95 % aller KI-Projekte schaffen es nie aus der Pilotphase. Diese Zahl stand im Zentrum des Credular-Vortrags auf der VDI Rheinlandstaffel „Künstliche Intelligenz 2025" am 26. November auf dem Cubus Campus in Krefeld Fichtenhain. Roman Golomidov zeigte vor Ingenieur:innen, Entscheider:innen und Innovationsverantwortlichen, warum so viele KI-Initiativen stecken bleiben – und welche Voraussetzungen den Unterschied machen.
Auf einen Blick
- Veranstaltung: VDI Rheinlandstaffel „Künstliche Intelligenz 2025", 26. November, Cubus Campus Krefeld Fichtenhain
- Vortrag: „Risiken und Hindernisse im technologisch-technischen Bereich – Warum KI-Projekte scheitern können" von Roman Golomidov (Credular)
- Kernbotschaft: Rund 95 % aller KI-Projekte kommen nie über die Pilotphase hinaus – die Ursachen liegen selten in der Technologie
- Hauptgründe: unsaubere Daten, fehlende Integration, parallele Initiativen ohne Governance, unrealistische Erwartungen
- Credular am Stand: Live-Einblick, wie KI praxisnah in Service- und Instandhaltungsprozesse integriert wird
Warum scheitern 95 % aller KI-Projekte?
KI-Projekte scheitern im Mittelstand in den seltensten Fällen an der Technologie selbst. Die Hauptursachen liegen in Strukturen, Prozessen und unrealistischen Erwartungen.
Im Vortrag analysierte Roman Golomidov die typischen Muster:
- Fehlende Datenqualität und widersprüchliche Informationsquellen
- Mangelnde Integration von KI-Ergebnissen in operative Systeme
- Parallele KI-Initiativen ohne übergreifende Governance
- Fehlende Transparenz über reale Prozessabläufe
- Isolierte Experimente ohne klar definiertes Ziel
Das zentrale Learning des Abends:
KI verstärkt das, was bereits vorhanden ist. Gute Prozesse werden besser. Schlechte Prozesse werden schneller schlecht.
Technologische und organisatorische Risiken im Mittelstand
Ein wiederkehrendes Muster aus der Praxis: Daten liegen verteilt in Excel-Dateien, SAP-Systemen und individuellen Ablagen. KI-Modelle erhalten dadurch inkonsistente Informationen – und liefern keine stabilen Ergebnisse.
Ein zweites Beispiel aus dem Vortrag: Ein Anomalie-Erkennungsmodell funktionierte technisch einwandfrei – doch die Ergebnisse wurden nie in die Service-App der Monteure integriert. Für die eigentlichen Anwender:innen blieb die KI unsichtbar und damit wirkungslos.
Hinzu kommen organisatorische Faktoren, die KI-Projekte ausbremsen:
- Fehlende Prozessklarheit
- Mangelnde Einbindung der Mitarbeitenden
- Kein spürbarer Mehrwert im Arbeitsalltag
- Keine langfristige Pflege und Weiterentwicklung
Die Erkenntnis ist unbequem, aber eindeutig: Ein erfolgreiches KI-Projekt ist kein IT-Projekt – sondern ein Organisationsprojekt.
Was macht KI-Projekte im Mittelstand erfolgreich?
Der Kongress brachte vier Grundvoraussetzungen klar auf den Punkt. KI braucht:
- Saubere Daten – konsistent, aktuell und aus verlässlichen Quellen
- Klare Prozesse – dokumentiert, standardisiert und wiederverwendbar
- Realistische Ziele – mit messbarem Nutzen im Arbeitsalltag
- Mitarbeitende, die den Nutzen erkennen – und die KI aktiv einsetzen
Ohne diese Grundlagen bleibt KI ein Pilotprojekt. Mit ihnen wird sie zum Produktivitätsverstärker.
Credular am Stand: KI im industriellen Alltag verankern
Neben dem Vortrag zeigte Credular am Stand, wie KI praxisnah in bestehende Service- und Instandhaltungsprozesse integriert werden kann. Das Interesse der Besucher:innen machte eines deutlich: Unternehmen suchen keine theoretischen Konzepte, sondern funktionierende Anwendungsfälle.
Genau hier setzt die Frontline Intelligence Platform an: Sie verwandelt Expertenwissen aus Smartphone-Videos automatisch in strukturierte, klickbare Arbeitsanweisungen – und schließt damit die Lücke zwischen KI-Potenzial und operativer Realität.
Fazit: KI braucht Struktur, nicht nur Mut
Die VDI Rheinlandstaffel „Künstliche Intelligenz 2025" hat bestätigt: KI im Mittelstand funktioniert dann, wenn Unternehmen ihre Prozesse verstehen, strukturieren und skalierbar machen. Erfolg entsteht nicht durch „mehr KI", sondern durch bessere Voraussetzungen.
Credular unterstützt Unternehmen genau dabei: Wissen systematisch erfassen, Prozesse standardisieren und KI produktiv in den Alltag integrieren.
Häufige Fragen zu KI-Projekten im Mittelstand
Warum scheitern so viele KI-Projekte?
Rund 95 % aller KI-Projekte kommen nie über die Pilotphase hinaus. Die Hauptgründe liegen nicht in der Technologie, sondern in fehlender Datenqualität, mangelnder Integration in operative Systeme, unklaren Prozessen und unrealistischen Erwartungen. KI-Projekte sind im Kern Organisationsprojekte, keine reinen IT-Projekte.
Was ist die VDI Rheinlandstaffel „Künstliche Intelligenz 2025"?
Die VDI Rheinlandstaffel „Künstliche Intelligenz 2025" ist eine Fachveranstaltung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) rund um den praktischen Einsatz von KI im Mittelstand. Sie fand am 26. November auf dem Cubus Campus in Krefeld Fichtenhain statt und richtete sich an Ingenieur:innen, Entscheider:innen und Innovationsverantwortliche.
Worum ging es im Vortrag von Credular?
Roman Golomidov (Credular) hielt den Fachvortrag „Risiken und Hindernisse im technologisch-technischen Bereich – Warum KI-Projekte scheitern können". Er analysierte typische Ursachen gescheiterter KI-Projekte und zeigte, welche strukturellen, prozessualen und organisatorischen Voraussetzungen erfolgreiche KI-Anwendung im Mittelstand möglich machen.
Was sind die häufigsten Ursachen gescheiterter KI-Projekte?
Zu den häufigsten Ursachen zählen: verteilte und inkonsistente Daten in Excel- und SAP-Systemen, fehlende Integration der KI-Ergebnisse in operative Anwendungen, parallele Initiativen ohne Governance, fehlende Prozessklarheit, mangelnde Einbindung der Mitarbeitenden und fehlende langfristige Pflege der Modelle.
Was braucht ein KI-Projekt, um erfolgreich zu sein?
Erfolgreiche KI-Projekte brauchen vier Grundlagen: saubere Daten, klare und standardisierte Prozesse, realistische und messbare Ziele sowie Mitarbeitende, die den konkreten Nutzen im Arbeitsalltag erkennen und die KI aktiv einsetzen.
Wie unterstützt Credular Unternehmen bei KI-Projekten?
Credular hilft Unternehmen dabei, Expertenwissen systematisch zu erfassen, Prozesse zu standardisieren und KI produktiv in den Arbeitsalltag zu integrieren. Die Frontline Intelligence Platform wandelt Smartphone-Videos automatisch in strukturierte Arbeitsanweisungen um und schafft damit die Grundlage, auf der KI im Service und in der Instandhaltung wirklich skaliert.

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