Produktivität entsteht nicht durch einzelne Technologien, sondern im Zusammenspiel von Mensch, Organisation und KI. Das war die zentrale Botschaft des DnA Summit 2026 im Werk von Wacker Neuson in Hörsching bei Linz. Unter dem Motto „Productivity: Now. Next. Beyond." diskutierten Industrievertreter:innen, Technologieexperten und Innovationsverantwortliche, wie sich produktive Arbeit in der industriellen Praxis weiterentwickelt. Für Credular war der Summit ein wertvoller Ort für Austausch, Perspektivwechsel und praxisnahe Fachgespräche.
Auf einen Blick
- Veranstaltung: DnA Summit 2026, Motto „Productivity: Now. Next. Beyond."
- Austragungsort: Werk von Wacker Neuson, Hörsching bei Linz (Österreich)
- Teilnehmende: Industrievertreter:innen, Technologieexperten, Innovationsverantwortliche, Forschungseinrichtungen
- Kernthemen: Automatisierung, KI, Embodied AI, Kreislaufwirtschaft, Kulturwandel
- Highlight: Werksführung mit Live-Blick in moderne Produktionsumgebungen inklusive „Testbaggern"
- Credulars Rolle: Teilnehmer, Austausch mit Industriepartnern und Technologieanbietern
Produktivität in der Industrie: Zwischen Realität und Zukunft
Gleich zu Beginn wurde klar: Die Sicherung einer weiterhin wirtschaftlichen Produktion – insbesondere in Österreich und Europa – ist kein Selbstläufer. Die Impulse des Summits brachten die Herausforderungen unmissverständlich auf den Punkt:
- Es braucht neue Märkte und neue Industrien
- Es braucht mehr Automatisierung
- Es braucht Geschwindigkeit und Mut
- Es braucht einen Kulturwandel im Umgang mit Technologie
Als zentrale Zukunftsthemen wurden insbesondere die Verbindung von Robotik und Künstlicher Intelligenz – Embodied AI – sowie die Kreislaufwirtschaft identifiziert.
Die Botschaft des Summits:
Die technologischen Grundlagen sind vorhanden. Entscheidend ist die Umsetzung in der industriellen Praxis.
Blick hinter die Kulissen von Wacker Neuson
Ein Highlight des Summits war der exklusive Einblick in das Werk von Wacker Neuson. Die Kombination aus industrieller Praxis, konkreten Anwendungsfällen und der Möglichkeit, Produktionsumgebungen live zu erleben – inklusive Testfahrten mit Baggern – machte deutlich, wie eng Theorie und Praxis verzahnt sein müssen.
Produktivität ist kein abstraktes Konzept. Sie entsteht im realen Zusammenspiel von Prozessen, Menschen und Maschinen – auf dem Shopfloor, nicht in Slides.
Digitale Arbeitsgestaltung und Wissensstrukturen
Ein zentrales Thema des Summits war die digitale Arbeitsgestaltung. Technologie kann Produktivität nur dann steigern, wenn vier Voraussetzungen gegeben sind:
- Prozesse sind klar definiert
- Wissen ist strukturiert verfügbar
- Mitarbeitende werden aktiv eingebunden
- Organisation und Technologie spielen zusammen
Genau an dieser Stelle sehen wir bei Credular die Schnittstelle zu unserer Arbeit: KI entfaltet Wirkung dort, wo Wissen systematisch erfasst und zugänglich gemacht wird – direkt im Arbeitsprozess. Ohne diese Grundlage bleibt jede Automatisierungsinitiative Stückwerk.
Austausch, Praxis und Partnerschaften
Der DnA Summit 2026 war geprägt von inhaltlicher Tiefe, starkem Praxisbezug, offenen Diskussionen und intensiven Fachgesprächen. Der direkte Austausch mit Industriepartnern, Forschungseinrichtungen und Technologieanbietern hat einen Punkt besonders deutlich gemacht:
Die Zukunft der Produktion wird durch produktive Zusammenarbeit gestaltet – nicht durch isolierte Insellösungen.
Fazit: Produktivität entsteht im Zusammenspiel
Der DnA Summit 2026 hat bestätigt: Produktivität ist kein isoliertes Technologiethema. Sie entsteht im Zusammenspiel von Mensch, Organisation und intelligenter Technologie. Automatisierung, KI und digitale Arbeitsgestaltung sind entscheidende Hebel – aber sie benötigen klare Strukturen, Geschwindigkeit in der Umsetzung und eine Kultur, die Lernen ermöglicht.
Credular sieht genau hier enormes Potenzial: Wissen systematisch nutzbar machen, Prozesse standardisieren und KI produktiv in den industriellen Alltag integrieren.
Häufige Fragen zum DnA Summit 2026 und zu Produktivität in der Industrie
Was ist der DnA Summit 2026?
Der DnA Summit 2026 ist eine Fachveranstaltung für industrielle Produktivität, Automatisierung und digitale Arbeitsgestaltung. Er fand 2026 im Werk von Wacker Neuson in Hörsching bei Linz statt und stand unter dem Motto „Productivity: Now. Next. Beyond.". Teilnehmende waren Industrievertreter:innen, Technologieexperten, Innovationsverantwortliche sowie Vertreter:innen von Forschungseinrichtungen.
Wo fand der DnA Summit 2026 statt?
Der DnA Summit 2026 fand im Werk von Wacker Neuson in Hörsching bei Linz (Österreich) statt. Die Teilnehmenden erhielten exklusive Einblicke in moderne Produktionsumgebungen und konnten Maschinen live erleben – inklusive Testfahrten mit Baggern.
Welche Themen standen im Fokus des Summits?
Im Fokus standen Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Embodied AI (die Verbindung von Robotik und KI), Kreislaufwirtschaft, digitale Arbeitsgestaltung und der dafür notwendige Kulturwandel. Besonders betont wurde die wirtschaftliche Zukunft der Produktion in Österreich und Europa.
Was bedeutet Embodied AI?
Embodied AI bezeichnet die Verbindung von Künstlicher Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern oder Maschinen. Statt rein digital zu agieren, erfasst, bewegt und verändert KI damit die physische Welt – ein Schlüsselthema für industrielle Produktivität der nächsten Generation.
Welche Voraussetzungen braucht produktive KI in der Industrie?
Produktive KI in der Industrie braucht vier Voraussetzungen: klar definierte Prozesse, strukturiert verfügbares Wissen, die aktive Einbindung der Mitarbeitenden sowie ein gezieltes Zusammenspiel von Organisation und Technologie. Ohne diese Grundlagen bleibt KI ein Pilotprojekt ohne Wirkung im Arbeitsalltag.
Wie unterstützt Credular Unternehmen bei digitaler Arbeitsgestaltung?
Credular hilft Industrieunternehmen dabei, Expertenwissen systematisch zu erfassen, Prozesse zu standardisieren und KI produktiv in Service und Instandhaltung zu integrieren. Die Frontline Intelligence Platform wandelt Smartphone-Videos automatisch in strukturierte Arbeitsanweisungen um – und schafft damit die Wissensgrundlage, auf der KI und Automatisierung in der Praxis wirklich skalieren.


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